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Im letzten Slalom vor Olympia: Lena Dürr rast in Schladming aufs Podium

 

Lena Dürr hat beim letzten Slalom vor den Olympischen Spielen in Peking überrascht und ihre Topform bestätigt. Die 30-Jährige vom SV Germering raste beim Nachtevent in Schladming auf Rang drei und damit schon zum dritten Mal in dieser Saison auf das Podest. Bereits in Levi war die gebürtige Münchnerin zweimal Dritte geworden. Dazu kommen in diesem Winter noch ein fünfter Platz in Killington und der vierte am vergangenen Wochenende in Kranjska Gora.

„Das ist für dich, Papa“, sagte Dürr mit Tränen in den Augen, nachdem sie schon zum dritten Mal in dieser Saison auf das Podium gefahren war. Ausgerechnet dort, wo ihr Vater 1988 als Abfahrts-Dritter den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert hat. 

Der Sieg auf der Planai ging an die amerikanische Ausnahmefahrerin Mikaela Shiffrin, die nach dem ersten Durchgang noch auf Rang fünf gelegen hatte.

Lena war nach dem ersten Durchgang Zweite, 27 Hundertstel hinter der slowakischen Seriensiegerin Petra Vlhova, am Ende fehlten der DSV-Fahrerin eine knappe Sekunde auf Shiffrin. „Ich habe versucht, nicht zu viel nachzudenken“, sagte Dürr nach dem ersten Lauf: „Es ist einfach eine Gaudi.“ 2013 feierte sie beim City-Event in Moskau ihren einzigen Weltcup-Sieg.

Lena Dürr vor Olympia in Topform: Medaille in Peking?

An Olympia in Peking (4. bis 20. Februar) und eine mögliche Medaille wollte Sie noch nicht denken. „Daran denke ich gerade gar nicht. Aber es ist in Reichweite und realistischer als vor vier Jahren“, sagte sie: „Es ist einfach so cool, dass ich das hier schaffen konnte. Ein Traum! Skifahren macht mir gerade einfach Spaß.“

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Lena Dürr jubelt über ihren dritten Platz in Schladming. © Giovanni Maria Pizzato/dpa